Chronik
Der Ortsverband Hof blickt seit seiner Gründung am 11.11.1952 auf eine spannende und ereignisreiche Zeit zurück.
Am 12.01.1952 fanden sich einige Hofer, die freiwillig und ehrenamtlich innerhalb des Katastrophenschutzes zusammenarbeiten wollten. Sie gründeten mit einfachster Ausstattung den THW-Ortsverband Hof in der Admiral-Scheer-Straße 19.
In den Jahren 1953–1960
In diesen Jahren wurde viel geschafft. Unter anderem die ersten Einsätze und Hilfeleistungen, wie zum Beispiel Schneeräumen auf dem Fußballplatz „Grüne Au" oder auch eine Kaminsprengung bei der ehemaligen Konsumgenossenschaft an der unteren Enoch-Widman-Straße. Auch einige Katastrophenübungen gab es in diesen Jahren. Zudem zog das THW in die neue Unterkunft in der Äußeren Bayreuther Straße um.
In den 60er Jahren
Auch hier war das THW Hof stark gefordert. Im Ausland war das THW Hof am Erdbebeneinsatz in Skopje (heute Nordmazedonien) und in Banja Luka (heute Bosnien und Herzegowina) beteiligt. Natürlich gab es auch im Inland genug Einsätze. Ein Flugzeugabsturz in Kulmbach, ein Gebäudeeinsturz in der Karolinenstraße und der Bau einer Behelfsbrücke über die Saale hielten die Helfer auf Trab. Zudem musste das THW in diesen Jahren einmal in die Landwehrstraße und danach in den Klostertor 3 umziehen.
In den 70er Jahren
In diesem Jahrzehnt wurden die Aufgaben für das THW Hof noch vielseitiger. Es gab viele Stromversorgungseinsätze in ganz Bayern, wie zum Beispiel in Helmbrechts bei einem Kabelschaden, bei Löscharbeiten im Erdgasspeicher in Eschenfelden (Oberpfalz) oder bei den Olympischen Spielen in München. Auch beim Erscheinungsbild der Landkreise Hof, Kulmbach und Wunsiedel spielte das THW eine Rolle. Es gab zahlreiche Kamin- und Gebäudesprengungen in Kulmbach, an der Luisenburg bei Wunsiedel, in Stammbach und zum Beispiel beim alten Elektrizitätswerk in Hof. Gemeinnützig war das THW Hof ebenfalls beteiligt: Bau eines Naturlehrpfades im Höllental und Verpflegung von 1.000 Personen am Bahnhof Neuenmarkt-Wirsberg, um nur einige zu nennen.
Das THW Hof unterstützte auch den Aufbau des THW. Es gründete den Stützpunkt Naila, um den Frankenwald besser abdecken zu können. Nur knapp fünf Jahre später wurde der Stützpunkt Naila zum Ortsverband.